Stadtbibel Krefeld

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EINE BIBEL FÜR KREFELD

Die Stadt Krefeld hat vieles, das sie mit der Bibel verbindet. So wie das Buch der Bücher diese Stadt geprägt hat, kann es auch Ihr Leben prägen. Kein anderes Buch ist so beliebt. Kein anderes Buch ist so weit verbreitet. Kein anderes Buch wird so hart kritisiert und doch gibt es kein anderes Buch, dem so viel Glauben geschenkt wird! Ein guter Grund, sich mit diesem Bestseller auseinanderzusetzen!

KREFELD UND DIE BIBEL

Als „Buch der Mitte“ und „Herzstück der westlichen Kultur“ bezeichnet der indische Philosoph V. Mangalwadi die Bibel. Aus der Krefelder Geschichte ist der Einfluss dieses Buches nicht wegzudenken.
Zur Zeit Luthers war Krefeld ein Dorf. Selbst Anfang des 17. Jahrhunderts wohnten nur etwa 450 Menschen innerhalb der Stadtmauern. Die Reformation wurde durch die Grafen von Neuenahr-Moers ab 1540 eingeführt. In Krefeld lebten die verschiedenen Konfessionen friedlich nebeneinander, wenn auch mit verschiedenen Rechten. Die religiöse Toleranz zeigte sich zum Beispiel darin, dass Ende des 16. Jahrhunderts trotz des protestantischen Herrscherhauses die Katholiken in der Überzahl waren. Als im Jahr 1600 die Grafschaft Moers und damit Krefeld an das Haus Oranien überging, wurde die Stadt mehr und mehr ein Zufluchtsort für religiös Verfolgte. 1607 wurden die ersten Mennoniten, benannt nach Menno Simons, aufgenommen. Mitte des 17. Jahrhunderts, als 70 mennonitische Familien aus dem benachbarten Rheydt Zuflucht suchten, stellten die Gläubigen aus der Täuferbewegung die Mehrheit der Bevölkerung.
Menno Simons, zunächst katholischer Priester, kam durch das Studium der Bibel zu einer Bekehrung, zu der Überzeugung der Glaubenstaufe, der symbolischen Abendmahlslehre und des Verzichts auf Zwang und Gewalt in Glaubensfragen. Menno zog seine Argumente aus der Heiligen Schrift und ließ über sie hinaus keine Autorität in Glaubensfragen gelten. Er war ein Mann, dessen Gewissen in der Bibel gefangen war.
Die Mennoniten spielten nicht nur in der religiös-konfessionellen Geschichte der Stadt eine wichtige Rolle, sondern prägten den Aufschwung Krefelds zur Seidenweber- und Industriestadt.

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DIE LUTHERBIBEL

Die “Lutherbibel” ist die klassische Bibelübersetzung im deutschsprachigen Raum.

Im Winter 1521/22 übersetzte Martin Luther auf der Wartburg das Neue Testament in nur zehn Wochen. Zwölf Jahre später war das Werk vollendet: Die gesamte Bibel erschien in seiner Übersetzung. Um eine möglichst verständliche Übersetzung zu schaffen, folgte er dem Prinzip: Man muss dem Volk “aufs Maul sehen”.
Neben einer verständlichen Sprache wollte Luther auch die Grundlagen des Evangeliums deutlich herausarbeiten. Er verwendete dazu bestimmte Worte besonders häufig: Glaube, Gnade, Trost. Dadurch stellt Luther das Evangelium von der Rechtfertigung des Sünders allein aus dem Glauben heraus.
Mit seiner Bibelübersetzung hat Martin Luther auch die deutsche Sprache nachhaltig beeinflusst. Bei der Herausbildung einer einheitlichen deutschen Schriftsprache hat sie eine entscheidende Rolle gespielt und im deutschen Sprachgebrauch zahlreiche Spuren hinterlassen (z.B.: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein).
Bekannte Vertreter der deutschen Dichtung haben ihre Sprache an derjenigen Martin Luthers geschult, so z.B. der junge Goethe. Bertolt Brecht nannte als seine Lieblingslektüre: »Sie werden lachen: die Bibel.« Damit halten Sie mit der Lutherbibel ein entscheidendes Stück deutscher Sprachgeschichte in den Händen, aber vor allem, wie Luther es ausdrückt, das “größte, notwendigste und erhabenste Element des Christentums” in einer verständlichen Sprache!

Quelle: Deutsche Bibelgesellschaft

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