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Was wir glauben 

Wer einen Einblick bekommen will, was denn diese Christen in Krefeld eigentlich für eine Christliche Gemeinde sind bekommt hier einen Überblick von dem, was wir Glauben.

Schöpfung

Der Himmel und die Erde wurden von Gott aus dem Nichts erschaffen. Der Schöpfungsbericht in der Bibel ist für uns absolut glaubwürdig.

Inspiration der Bibel

Die Bibel ist das vollkommene Wort Gottes. Sie wurde vollständig von Gott eingegeben, sowohl das Alte als auch das Neue Testament. Die Heilige Schrift ist die höchste und letzte Autorität für Glauben und Leben eines Christen.

Dreieinigkeit

Es gibt nur einen Gott, der Schöpfer und Erhalter des Universums. Er existiert als Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Alle drei Personen sind ebenso vollkommen Gott, wie die Dreieinigkeit es ist.

Menschwerdung

Jesus Christus wurde durch die Wirkung des Heiligen Geistes in der Jungfrau Maria empfangen und als kleines Kind geboren. Er war während seines gesamten irdischen Lebens vollkommen Gott und vollkommen Mensch. In der Gegenwart ist er verherrlichter Mensch und Gott auf dem Thron zur Rechten Gottes, des Vaters.

Tod am Kreuz

Jesus Christus starb als stellvertretendes Opfer für unsere Sünden. Dieses Opfer des Lammes Gottes hat bei Gott, dem Vater absolute Gültigkeit. Es ist vollständig angenommen und wir sind in Christus mit Gott versöhnt. Jeder, der an Jesus Christus glaubt, ist auf der Grundlage seines (des Christus) vergossenen Blutes vor Gott gerechtfertigt.

Begräbnis, Auferstehung, Himmelfahrt

Der gekreuzigte und gestorbene Leib Christi wurde begraben. Der gleiche Leib wurde am dritten Tage von den Toten auferweckt. Christus, der Herr, fuhr als verherrlichter Mensch und Gottessohn in den Himmel auf, wo er nun zur Rechten Gottes, des Vaters, ist.

Evangelium

1. Kor. 15,1-4: Ich tue euch aber kund, Brüder, das Evangelium (…) was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tage, nach den Schriften;

Joh. 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Joh. 5,24: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

Röm. 3,23-25: Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist; welchen Gott dargestellt hat zu einem Versöhnungsopfer durch den Glauben an sein Blut;

1.Joh.5,11-13: Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohne. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, auf dass ihr wisset, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.

Wiederkunft Christi

Jesus Christus, der Herr, wird zum einen wiederkommen, um seine Gemeinde aus der Welt in die Herrlichkeit zu entrücken. Niemand kennt den Tag und die Stunde dieser Wiederkunft. Vielleicht heute … Jesus Christus wird die schon gestorbenen Gläubigen aus den Toten auferwecken und die noch lebenden verwandeln. Danach werden alle zusammen dem Herrn in der Luft begegnen und für immer bei ihm sein.
Nach der Entrückung der Gemeinde wird eine Gerichtszeit für die ganze Erde kommen, welche in der Bibel die “Große Drangsal” genannt wird. Danach wird Jesus Christus für alle Menschen sichtbar mit seiner Gemeinde vom Himmel her wiederkommen auf die Erde, um sein Volk Israel zu erretten und ein tausendjähriges Friedensreich auf der ganzen Erde zu errichten. Er wird von Jerusalem aus die Welt regieren.

Das ewige Gericht und die ewige Herrlichkeit

Es wird eine körperliche Auferstehung für alle Menschen geben, die jemals gelebt haben und gestorben sind. Die Menschen, die die Rechtfertigung durch Gottes Gnade im Glauben nicht angenommen haben, werden zum ewigen Gericht im Feuersee auferstehen. Die Menschen, die aus Gnade und Glauben gerechtfertigt worden sind, werden als Auferstandene in die ewige Herrlichkeit Gottes eingehen. Nach dem tausendjährigen Friedensreich wird es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben. Dort werden die Erlösten für ewig leben.

Taufe

Wir praktizieren die öffentliche Taufe durch Untertauchen, verbunden mit einem Glaubensbekenntnis des Täuflings. Der Gläubige bekennt in der Taufe, dass er mit Christus dem alten Leben gestorben ist und zur Neuheit des Lebens in Christus auferweckt worden ist. Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis zu Christus als persönlichen Herrn und Retter.

Leben als Christ

Der wiedergeborene Gläubige hat die große Chance, vom Heiligen Geist geleitet und in das neue Leben hinein geführt zu werden. Er sollte bestrebt sein, sich in Gedanken, Worten und Taten in das Bild Jesu Christi umwandeln zu lassen. Er möchte lernen, von einer sündigen Lebensführung immer mehr befreit zu werden. Dies ist ein lebenslanger Lernprozess. Kein Christ kann auf dieser Erde die Vollkommenheit in seinem praktischen Leben erreichen. Er wird sich aber durch den Heiligen Geist bemühen, seinem Herrn und Retter Jesus Christus zu gefallen.
Wenn ein Christ (bewusst oder unbewusst) sündigt, so geht er dadurch nicht für ewig verloren. Die praktische Reinigung des Gewissens von der begangenen Sünde geschieht durch das Erkennen und Bekennen persönlicher Schuld vor dem Herrn Jesus Christus, der sein Blut dafür gegeben hat. Damit wird die praktische Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt.
Wenn Sünden gegen Glaubensgeschwister oder auch gegen andere Menschen geschehen sind, soll der Christ auch dort immer die persönliche Versöhnung anstreben, um in Frieden mit allen Menschen zu leben.
Außerdem wird der errettete Gläubige bestrebt sein, seinen persönlichen Glauben in seinem Leben gegenüber anderen Menschen in Wort und Tat zu bezeugen. Die guten Werke des Christen dienen nicht dazu, ihn zu erretten, denn das hat Christus schon getan. Sie dienen vielmehr dazu, den Glauben lebendig zu bezeugen und andere Menschen zu Christus zu führen.
Das Leben aus Gott wird gestärkt durch das gläubige Gebet. Der neu geborene Christ wird daher auch immer ein Gebetsleben führen, sowohl in der Verborgenheit mit dem Herrn allein als auch zusammen mit anderen Christen im gemeinschaftlichen Gebet. Wir glauben, dass Gott ernst gemeintes Gebet hört und auch erhört. Die Erhörung geschieht jedoch immer nach seinem Willen, auf seine Weise und zu seiner Zeit.

Gemeinde Jesu Christi

Der Herr Jesus Christus hat die Gläubigen vor seiner Himmelfahrt beauftragt, verschiedene Dinge zu tun. Sie sollen zusammenkommen zur Belehrung aus dem Wort Gottes, zum Brechen des Brotes und zur gemeinsamen Anbetung. Gott sucht Anbeter. Er möchte keine unabhängigen Einzelgänger-Christen, sondern voneinander abhängige Gemeinde-Christen. Er hat durch den Heiligen Geist dem Leib Christi Gaben gegeben, die im praktischen Zusammenleben der Christen in einer Ortsgemeinde zur Entfaltung kommen können. Wir glauben, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1Kor 12,28-30). Weil sich die Heilige Schrift als eine abgeschlossene Einheit präsentiert, der nichts mehr hinzugefügt werden darf (Offenb 22,18), glauben wir, dass die direkt-inspirierten Offenbarungsgaben nach der Vervollständigung der Heiligen Schrift aufgehört haben (1Kor 13,8). Auch die zeichenhaften Gaben sehen wir als charakteristisch für die Apostelzeit an (Joh 9,4; 2Kor 12,12; Hebr 2,2-4). Der Heilige Geist und das von ihm inspirierte Wort gehören untrennbar zusammen. Der Heilige Geist wirkt heute vor allem durch sein Wort, die Bibel. Die örtliche Gemeinde auf der Erde repräsentiert die Einheit des Leibes Christi.

Ein weiterer Punkt ist der Missionsbefehl des Herrn an seine Jünger, den wir am Ende der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas finden. Die Christen haben also auch den Auftrag, bei sich bietender Gelegenheit das Evangelium zu weiter zu geben.

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